Eine Milchproduktionslinie kann nur dann ihre geplante Leistung erreichen, wenn die Versorgungseinrichtungen der Fabrik stabil und korrekt dimensioniert sind. Ein sorgfältig ausgewählter Pasteurisierer kann einen unzureichenden Dampfdruck nicht kompensieren. Ein Hochgeschwindigkeitsabfüller kann nicht zuverlässig mit feuchter oder instabiler Druckluft betrieben werden. Die Planung der Versorgungseinrichtungen gehört daher zu Beginn des Projekts – nicht erst am Ende der Installation.
Weishu Machinery erstellt die Anforderungen an die Versorgungseinrichtungen im Rahmen der integrierten Prozess- und Layoutplanung. Die Werte müssen für die ausgewählte Ausrüstung und den Betriebsplan berechnet werden; allgemeine Verbrauchsangaben ersetzen keine projektspezifische Lastliste.
Warum die Planung der Versorgungseinrichtungen frühzeitig beginnen muss
Versorgungssysteme beeinflussen die Auswahl der Ausrüstung, die Gebäudeanordnung und die Betriebskosten. Eine verzögerte Planung kann zu instabilen Behandlungstemperaturen, langen Kühlzyklen, unvollständiger CIP-Reinigung, geringer Abfüllgeschwindigkeit und häufigen Produktionsstopps führen.
Die Planung muss zwischen Anschlusslast, mittlerem Verbrauch und maximaler gleichzeitiger Spitzenlast unterscheiden. Ein Dampfkessel kann mehrere Verbraucher versorgen, doch die maximale Last tritt auf, wenn Heizung, CIP-Reinigung und Warmwasseraufbereitung zeitlich zusammenfallen. Der Produktionsplan kann die Spitzenlast manchmal senken, ohne die Größe der Versorgungsanlagen erhöhen zu müssen.
Prozesswasser und Reinigungswasser
Wasser kann für die Produktformulierung, das Spülen von Anlagen, die CIP-Reinigung, die Kesselspeisung, Kühltürme und die allgemeine Hygiene verwendet werden. Jede dieser Anwendungen kann eine andere Wasserqualität erfordern.
Bevor eine Aufbereitungsmaßnahme festgelegt wird, ist das einströmende Wasser auf Härte, mikrobiologische Qualität, gelöste Feststoffe und andere für den Prozess relevante Parameter zu prüfen. Je nach Ergebnis kann die Anlage Filterung, Enthärtung, Aktivkohlebehandlung, Umkehrosmose oder Desinfektion erfordern.
Wichtige Planungsfragen sind:
- Welches Volumen wird im Produkt eingesetzt?
- Wie viele CIP-Zyklen finden pro Tag statt?
- Kann Spülwasser für eine geeignete Nicht-Produkt-Anwendung wiederverwendet werden?
- Welcher Eingangsdruck und welcher Speicherpuffer stehen zur Verfügung?
- Wie wird die Anlage bei Unterbrechungen der kommunalen Wasserversorgung betrieben?
Dampf und Heißwasser
Dampf oder Heißwasser wird üblicherweise für die Pasteurisation, die Tankheizung, die Erzeugung von Heißwasser und die CIP-Reinigung verwendet. Das erforderliche System hängt vom Wärmeaustauscher und dem Prozessdesign ab.
Die technischen Daten sollten folgende Angaben enthalten:
- Erforderlicher Druck am Geräteanschluss
- Spitzen- und Durchschnittsverbrauch
- Dampfqualität
- Anordnung der Kondensatrückführung
- Rohrgröße und Dämmung
- Kesselwasseraufbereitung
Weishu Machinery milchpasteurisierer und kontinuierliche Wärmebehandlungssysteme müssen an die vor Ort verfügbare Wärmequelle angepasst werden. Falls Dampf nicht verfügbar ist, sollte das Projektteam eine elektrische oder Warmwasser-Alternative hinsichtlich Kapazität und lokaler Energiekosten bewerten.
Elektrische Leistung
Ein elektrischer Lastplan sollte alle Motoren, Heizgeräte, Kältekompressoren, Steuerungen und Verpackungsmaschinen auflisten. Er sollte zudem Spannung, Frequenz, Anzahl der Phasen, installierte Leistung und erwartete Betriebslast angeben.
Für Regionen mit instabiler Stromversorgung sind Lasten nach ihrer Produktionskritikalität einzustufen. Steuerungssysteme, Förderpumpen für Produkte, Kühlung und sichere Abschaltfunktionen benötigen möglicherweise Notstromversorgung, selbst wenn der gesamte Betrieb nicht mittels Notstromgenerator betrieben werden kann. Die Spannungsregelung und Überspannungsschutzmaßnahmen sind unter Berücksichtigung der lokalen Bedingungen zu bewerten.
Wählen Sie keinen Generator ausschließlich anhand der Gesamt-Leistungsaufnahme der Motoren aus. Der Einschaltstrom, die gleichzeitige Last und die Netzqualität müssen von einem qualifizierten Elektroingenieur geprüft werden.
Kaltwasser und Kälteerzeugung
Die Kälteerzeugung kann zur Kühlung von Rohmilch, zur Kühlung am Ausgang des Pasteurisierers, für Prozessbehälter, Kühlräume und Verpackungsbereiche eingesetzt werden. Die Last variiert je nach:
- Einlauftemperatur der Milch
- Erforderlicher Produkt-Auslauftemperatur
- Stündliche Durchsatzleistung
- Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit
- Dämmung und Rohrlänge
- Bestand im Kühlraum sowie Türöffnungen
- Produktionsplan
Ein milchkühltank Eine Anlage mit eigenem Kälteaggregat kann für eine einzelne Aufgabe geeignet sein, während eine größere Fabrik möglicherweise ein zentrales Kaltwasser- oder Eiswassersystem nutzt. Die Planung muss Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Durchflussmenge, Speichervolumen und Redundanz festlegen.
Druckluft
Druckluft betreibt Stellventile, pneumatische Stellglieder und zahlreiche Abfüllmaschinen. Instrumentenluft muss sauber, trocken und bei konstantem Druck bereitgestellt werden.
Das System kann einen Kompressor, einen Empfänger, einen Trockner sowie einen Filtrations- und Verteilungsring umfassen. Falls Luft mit dem Produkt oder der Innenseite der Verpackung in Kontakt kommen kann, müssen die Filtrations- und Hygieneanforderungen entsprechend definiert werden.
Entwässerung und Abwasser
Milchabwasser enthält Milchfeststoffe, Fette, Reinigungschemikalien und wechselnde pH-Werte. Die Bodenabläufe und die Abwasseraufbereitung müssen sowohl für den hydraulischen Durchfluss als auch für die organische Belastung ausgelegt sein.
Bei der Anlagenplanung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Gefällehabende hygienische Böden
- Ablaufkanäle, die saubere Produktionswege nicht kreuzen
- Siphons und Geruchskontrolle
- Trennung von Regenwasser von Prozessabwasser
- Rückgewinnung konzentrierter Produktverluste, bevor diese in die Abläufe gelangen
- Gesteuerte Einleitung von CIP-Lösungen
Eine gute Produktwiedergewinnung verringert sowohl den Materialverlust als auch die Belastung des Abwassers.
Erstellen Sie einen Versorgungslastplan
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Anlage oder Bereich |
Versorgungsunternehmen |
Auslegungszustand |
Spitzenlast |
Anschlusspunkt |
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Pasteurisierung |
Dampf/Heißwasser, Kühlung, Strom |
Vom Lieferanten anzugeben |
Projektspezifisch |
Prozessraum |
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Homogenisierer |
Strom, ggf. Kühlung |
Vom Lieferanten anzugeben |
Projektspezifisch |
Prozessraum |
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Füllung |
Strom, Druckluft, Wasser |
Abhängig vom Paket |
Projektspezifisch |
Bereich mit hoher Hygieneanforderung |
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CIP |
Wasser, Wärme, Chemikalien, Strom |
Stromkreisabhängig |
Projektspezifisch |
CIP-Raum |
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Kältespeicher |
Strom- und Kühlversorgung |
Lagerbestandsabhängig |
Projektspezifisch |
Lager |
Jede Zahl im endgültigen Zeitplan muss auf die ausgewählte Ausrüstung zurückführbar sein und darf nicht aus einem Projekt mit anderer Kapazität übernommen werden.
Vom Standort erforderliche Informationen
Geben Sie dem Ausrüstungslieferanten folgende Angaben bekannt:
- Elektrische Spannung, Frequenz und Phasenzahl
- Verfügbare Transformator- oder Generatorleistung
- Wasseranalyse und verfügbarer Durchfluss/Druck
- Bestehender Kesselbetriebsdruck und -leistung
- Außentemperatur nach Auslegung
- Bestehendes Kaltwasser- oder Kältesystem
- Druck und Qualität der Druckluft
- Entwässerungs- und Abwassergrenzwerte
- Täglicher Betriebs- und CIP-Zeitplan
Fazit
Versorgungseinrichtungen bestimmen, ob der Prozess sicher und zuverlässig betrieben werden kann. Wasser, Wärme, Strom, Kühlung, Druckluft und Entwässerung sollten gemeinsam mit der Produktionsanlage als ein System ausgelegt werden.
Senden Sie Weishu Machinery Ihre Standort-Versorgungsdaten und den vorgeschlagenen Umfang der Ausrüstung über die projektanfrage-Seite Das Projektteam kann dann ein vorläufiges Versorgungsanforderungsblatt zusammen mit dem Prozessvorschlag erstellen.
Inhaltsverzeichnis
- Warum die Planung der Versorgungseinrichtungen frühzeitig beginnen muss
- Prozesswasser und Reinigungswasser
- Dampf und Heißwasser
- Elektrische Leistung
- Kaltwasser und Kälteerzeugung
- Druckluft
- Entwässerung und Abwasser
- Erstellen Sie einen Versorgungslastplan
- Vom Standort erforderliche Informationen
- Fazit